
Edgar KOHN - die farbenfrohe Unmöglichkeit des Entkommens
Edgar Kohn, Jahrgang 70, ist Autodidakt. Er lebt und arbeitet in dem kleinen idyllischen Ort Rood Malt mit Öl und Acryl auf die verschiedensten Materialien, vor allem aber auf Leinwand und Holz.
Neben der Malerei fertigt er auch Skulpturen aus Metall an. Sein Atelier ist Wohnung und gleichzeitig Ausstellungsraum seiner Werke. Er schafft seine Kunst „mitten im Leben“ und dies wirkt sich auf
seine Kreativität aus, die scheinbar unerschöpflich ist.
Kohns Bilder sind echte Hingucker , auch deshalb, weil sich der Maler nicht scheut, kräftige Farbtöne bunt durcheinander zu würfeln.
Edgar Kohn ist ein Künstler der Köpfe: Gesichter sind das Zentrum seiner Arbeiten, er abstrahiert und porträtiert sie auf eindrucksvolle Weise.
Ein Gesicht kann einem aufmerksamen Beobachter viel über sein Gegenüber verraten.
„Ich möchte immer den ganzen Blick haben“ sagt Edgar – dies erkennt man beim Betrachten seiner Porträts - hier nimmt er es mit der Anatomie nicht immer medizinisch genau.
Teilweise erinnern seine Bilder an Comic-Illustrationen aber trotz der bunten Farben sind seine Bilder nicht nur freundlich und alles andere als oberflächlich sowieso. Und sie erzählen dabei erstaunliche Geschichten, die dem Betrachter immer noch ein wenig Raum für die Ausschmückung dieser bildlichen Erzählungen auf eine unaufdringliche und offene Art lässt.
Kohns Bilder bestechen durch eine eindringliche Darstellung der menschlichen Einsamkeit und Bestechlichkeit.
So greift er immer wieder aktuelle Themen auf, die in seinen Werken verarbeitet werden. Die Arbeitsweise des Künstlers reicht von einer großen Exaktheit in seinen früheren Werken bis zu neueren Bildern bei denen manche mit einer besonderen Wischtechnik entstanden sind.